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Mühlenwanderweg

Eine Besonderheit an Westhofen sind unsere neuen Mühlen, die für die Nutzung der vorhandenen Wasserkraft von Alt- und Seebach errichtet wurden. Zur Erinnerung an diese Mühlenvielfalt haben wir einen Rundweg ausgeschildert, der an den ehemaligen Mühlenstandorten entlang führt.

Ehemalige Kaisermühle (Am Bergkloster)
Sie ist als erste durch den Altbach betriebene Mühle seit dem frühen Mittelalter belegt. Die heute noch bestehenden Gebäude stammen überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Vor dem alten Mühlhaus befindet sich ein Gärtchen, mit der sogenannten "Liebesgrotte" und einem schönen Lusthäuschen mit Blick ins Wiesenthal.

 

Ehemalige Bergmühle (Seegasse 7)


Auf dem einst an bevorzugter Stelle im dörflichen Mittelpunkt gelegenen Gutswesen wurde zwischen 1431 und 1476 die Mühle eingerichtet. Das heutige große Wohngebäude beherbergte früher die Mühlanlage einschließlich des Wasserrades, Wohnung und Scheune. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entferte man das Mühlwerk und nutzte den Raum als Wohnung und Keller. Das Haus stammt im wesentlichen aus dem Jahr 1603, die Fassade wurde jedoch während der 1960er Jahre verändert.

 

Ehemalige Saalmühle (Kellergasse 7)

 

Die Mühle lässt sich seit 1476 belegen. Sie grenzt mit der hinteren Front an die Treppengasse, wo früher der Altbach in die Mühle einmündete. Der Name stammt von einem zum Anwesen gehördenden unterirdischen saalartigen Gewölbe, welches über den Eingang auf der rechten Seite der Hofeinfahrt zugänglich war. Im Hof befindet sich ein schön sanierter, auf das Jahr 1744 datierter Fachwerkbau. 1950 wurde das Mühlrad auf Motorkraft umgestellt und nach über fünf Jahrhunderten Mühlbetrieb im Jahr 1976 stillgelegt.

 

Ehemalige Seemühle (im Flecken)


Die unter Denkmalschutz stehende Mühle befindet sich nahe der Seebachquelle und ist die erste, die die Wasserkraft des Seebachs nutzte. Sie wurde erstmalig 1190 als Besitz der Herren von Bolanden erwähnt. Heute ist sie ein der wenigen Mühlen am gesamten Seebachverlauf, deren Mühlrad noch intakt ist.

 

Ehemalige Hausmühle (Osthofener Straße 5)


Das Mühlenanwesen erstreckte sich früher auch über die benachbarten Parzellen und gehörte im 14. Jahrhundert den Herrschaften von Hohenfels-Reipoltskirchen. Die ältesten heute noch erhaltenen Gebäude stammen aus dem Jahr 1847. Das zum Schutze des Mühlrades über dem Seebach errichtete Wasserhaus ist noch vorhanden. Im Jahre 1650 gründeten Amsterdamer Kaufleute hier die "Innere Brennerei", eine bedeutende Branntweinbrennere,i und nutzten die Mühle zum Schroten von Malz und Korn.

 

Ehemalige Schabenmühle


Die Mühle befand sich einst außerhalb des Fleckens. Ihr Betrieb lässt sich bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg belegen, zu dieser Zeit war sie im Besitz der Herren von Reipoltskirchen. In den folgenden Jahren wechselten häufig die Besitzer, die die Mühle überwiegend als Getreidemühle betrieben. Zu Beginn des 19. Jahrunderts musste das alte und schlecht erhaltene Anwesen von Grund auf erneuert werden.

 

Ehemalige Dreihornsmühle


Die Dreihornsmühle war die zweite, außerhalb des Fleckens gelegene Mühle. Ihr Name wurde erstmals 1722 schriftlich erwähnt. Einst Besitz der Grafen von Nassau, gelangte sie später an die Universität Heidelberg, weshalb sie auch als Universitätsmühle bezeichnet wurde. Ein wohlhabender Amsterdamer Kaufmann erwarb um 1655 die Mühle und vom Kurfürsten das Privileg, aus Korn Branntwein brennen zu dürfen, womit er die "äußere Brennerei" gründete. Der Mühlenbetrieb wurde um 1928 eingestellt. Die heutigen Gebäude stammen im wesentlichen aus dem 19. Jahrhundert.

Ehemalige Gemeindemühle
Sie liegt ebenfalls außerhalb des Fleckens und war im Besitz der Gemeinde Westhofen, die sie in Erb- oder Zeitbestand verpachtete. 1538 wird sie erstmals schriftlich erwähnt. Zu dem Anwesen gehörten ursprünglich zwei Mühlen, die Gemeinde- und die Walkmühle. Die Mühle wurde von wechselnden Pächtern bis zum Beginn dieses Jahrhunderts betrieben.

 

Ehemalige Neumühle


Auch diese Mühle befindet sich außerhalb der ehemaligen Befestigung und wurde 1726 erbaut. Sie war die erste und einzige Eigentumsmühle, d.h. keinem Grundherren zur Pacht verpflichtet, eine Anerkennungsgebühr musste lediglich für die Nutzung des Wassers entrichtet werden. Eine Besonderheit der Mühle ist der Schwefelbrunnen, der einst für jedermann zugänglich war, heute aber gefasst und abgedeckt ist. Um 1835 wurde in der Mühle eine Zuckerfabrikation eingerichtet. Nach der Jahrhundertwende befand sich in der Neumühle die Strauchsche Strohülsenfabrik und 1952 siedelte sich dort die Filter- und Filterschichtenfabrik Hermann Straßeburger GmbH & Co. KG an, die bis heute dort ansässig ist.

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